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TOM ERKLÄRT GELD
Was ändert sich?

Was ändert sich 2026 und 2027?

Die wichtigsten Änderungen rund ums Geld – kurz erklärt, mit dem, was sie für dich bedeuten. Was erst geplant ist, steht ausdrücklich dabei.

Seit 1. Januar 2026

  • Mindestlohn: 13,90 € pro Stunde

    Der gesetzliche Mindestlohn ist auf 13,90 € gestiegen. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Auch die Grenze für Minijobs steigt dadurch mit.

  • Kindergeld: 259 € pro Kind

    Das Kindergeld beträgt 259 € pro Kind und Monat. Auch der steuerliche Kinderfreibetrag ist gestiegen. Das Finanzamt prüft automatisch, was für dich günstiger ist.

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  • Höherer Grundfreibetrag

    Bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 12.348 € im Jahr zahlst du keine Einkommensteuer (Verheiratete: das Doppelte). Das ist besonders für Rentner wichtig.

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  • Pendlerpauschale: 38 Cent ab dem ersten Kilometer

    Für den Weg zur Arbeit kannst du jetzt ab dem ersten Kilometer 38 Cent pro Entfernungskilometer absetzen – vorher galt das erst ab dem 21. Kilometer.

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  • Aktivrente: 2.000 € im Monat steuerfrei

    Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiter als Angestellter arbeitet, kann bis zu 2.000 € im Monat steuerfrei hinzuverdienen. Für Selbstständige gilt das nicht.

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  • Deutschlandticket: 63 € im Monat

    Das Deutschlandticket kostet seit Januar 2026 63 € im Monat.

Im Laufe des Jahres 2026

  • Widerrufsbutton bei Online-Verträgen (ab 19. Juni 2026)

    Wer im Internet einen Vertrag abschließt, muss ihn genauso einfach widerrufen können: Online-Händler und Anbieter müssen eine gut sichtbare Widerrufsfunktion anbieten.

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  • Renten steigen um 4,24 % (1. Juli 2026)

    Der Rentenwert stieg von 40,79 € auf 42,52 € je Entgeltpunkt. Auch der Freibetrag bei der Witwenrente stieg auf 1.122,53 €.

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  • P-Konto: 1.590 € geschützt (1. Juli 2026)

    Der monatlich geschützte Grundbetrag auf dem Pfändungsschutzkonto stieg auf 1.590 €.

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  • Neue Regeln für Ratenkäufe und „Später bezahlen“ (ab 20. November 2026)

    Mit der neuen EU-Verbraucherkreditrichtlinie gelten strengere Regeln auch für kleine Kredite und viele „Jetzt kaufen, später zahlen“-Angebote: Anbieter müssen besser informieren und deine Kreditwürdigkeit prüfen.

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Ab 2027 – beschlossen oder geplant

  • Mindestlohn: 14,60 € (ab 1. Januar 2027)

    Beschlossen: Der Mindestlohn steigt auf 14,60 € pro Stunde.

  • Frühstart-Rente (vom Bundestag beschlossen, Start geplant zum 1. Januar 2027)

    Der Staat zahlt 10 € im Monat in ein Vorsorgedepot für Kinder ab 6 Jahren ein. Den Anfang machen die Jahrgänge 2020 und 2021, danach kommt jedes Jahr der neue Jahrgang der Sechsjährigen dazu. Ältere Kinder bekommen die Förderung nicht.

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  • Bargeld-Obergrenze in der EU (ab Juli 2027)

    Barzahlungen über 10.000 € bei Händlern sind dann in der ganzen EU verboten. Für private Geschäfte unter Privatleuten gilt das nicht.

  • Steuerklassen III und V sollen wegfallen (geplant)

    Geplant ist, die Steuerklassenkombination III/V für Ehepaare abzuschaffen und durch das Faktorverfahren zu ersetzen – spätestens bis 2030. Ein Gesetz mit festem Datum gibt es noch nicht.

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Quellen & Stand

Stand: November 2026. Werte und Pläne können sich ändern – maßgeblich sind die Veröffentlichungen der zuständigen Stellen.

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