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TOM ERKLÄRT GELD
Sofort-Hilfe

Strom- oder Gassperre droht

Der Versorger droht mit Sperre? Du hast mehr Möglichkeiten, als du denkst – wenn du jetzt reagierst.

Jetzt sofort
  1. Ruf den Versorger an und bitte um eine Ratenzahlung. Grundversorger müssen dir vor einer Sperre eine sogenannte Abwendungsvereinbarung anbieten.
  2. Sag, wenn jemand im Haushalt krank ist, kleine Kinder hat oder auf Strom angewiesen ist (zum Beispiel für medizinische Geräte). Dann darf oft nicht gesperrt werden.
  3. Melde dich beim Jobcenter oder Sozialamt, wenn du das Geld nicht hast. Dort kann ein Darlehen für Energieschulden möglich sein.
  4. Hol dir Hilfe bei einer Schuldnerberatung oder Verbraucherzentrale. Viele haben eigene Energieberatungen.

Danach

  1. 1

    So läuft eine Sperre ab

    Der Grundversorger muss die Sperre mindestens vier Wochen vorher androhen und acht Werktage vorher ankündigen. Bei kleinen Rückständen unter 100 € darf er nicht sperren.

  2. 2

    Neue Abschläge prüfen

    Oft sind die Abschläge zu niedrig angesetzt. Lass sie an deinen Verbrauch anpassen, damit keine neue Nachzahlung entsteht.

  3. 3

    Strom sparen

    Schon kleine Dinge helfen: Geräte ganz ausschalten statt Standby, Kühlschrank auf 7 Grad, Wäsche bei 30 Grad.

Gut zu wissen

Wer früh mit dem Versorger spricht, hat fast immer bessere Karten. Gesperrt wird meist dann, wenn niemand reagiert.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Stand: November 2026.

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